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Woher kommt der Name Teewurst? Das hat sie wirklich mit Tee zu tun

Warum heißt die Teewurst Teewurst? Die Antwort hat nichts mit Tee als Zutat zu tun – sondern mit einer ganz besonderen Tradition!

Drei knusprige Baguettescheiben mit fein gestrichener Teewurst und frischem Schnittlauch auf einem rustikalen Holzbrett.
Teewurst erhält ihren Namen dadurch, dass sie gerne zum Tee gegessen wurde. © Adobe Stock/Grafvision

Bei dem Blick auf die Fleischtheke oder Kühlregal fällt auf, wie viele diverse Wurstarten es eigentlich gibt. Heute beschäftigen wir uns mit einer Wurst, dessen Namensherkunft wir besonders auf den Grund gehen wollen: Teewurst. Ja, genau: Woher kommt der Name Teewurst denn überhaupt?

Denn dass in der typisch rustikalen Wurst in irgendeiner Form Tee mit verarbeitet wurde, scheint dann doch irgendwie etwas abwegig, oder?

Ist Tee in der Teewurst?

Klar, die Bezeichnung “Teewurst” könnte auch daher kommen, dass die typisch deutsche Wurst so herrlich würzig schmeckt. Also gar nicht so abwegig, dass du da erst mal an einen außergewöhnlichen Tee denken könntest. Der urtümliche Geschmack kommt aber klassischerweise vom gepökelten Schweine- und Rindfleisch, das ganz fein gehackt wird. So bekommt die Teewurst auch die cremige Konsistenz. Das Ganze wird dann noch mit herbem Pfeffer, Paprika, Mazis und Wacholderrum abgerundet.

Und in der veganen Teewurst, die es glücklicherweise mittlerweile ebenfalls zu kaufen gibt, geben nussige Erbsen, Raucharoma und Rapsöl den runden Geschmack und die fettige Konsistenz. So macht die vegane Version dem Original wahrhaftig Konkurrenz. Probier’ sie aus – du wirst nicht enttäuscht!

Aber zurück zum Thema. Woher kommt der Name Teewurst denn dann?

Teewurst: Der herzhafte Begleiter zur Tea-Time

Tatsächlich kommt der Name der Teewurst einfach daher, dass ab und an gerne zum nachmittäglichen Tee auch etwas Salziges serviert wird. Und da macht sich eine würzige und herrlich cremige Teewurst besonders gut auf ein paar knusprigen Crackern oder einer guten Scheibe Brot.

Besonders geschmackvoll wird es übrigens mit selbst gebackenem und gewürztem Brot. Mit unseren Ideen fällt dir das bestimmt noch leichter:

Wenn du also zum nächsten Kaffee und Tee einlädst, tun sich neben süßen Kleinigkeiten auch ein paar salzige Happen gut! Nach dem ganzen Süß hebt die Würze wieder den Metabolismus und du weckst die Leute aus dem gemütlichen Food-Koma. Und wenn du deinen Gästen dann noch unsere Geschichte des Tees schilderst, hängen sie wach und glücklich schmatzend an deinen Lippen.

Es gibt Einiges, das gut zu wissen ist, das wir dir in unserer entsprechenden Rubrik erklären. Zum Beispiel eben auch, woher der Name Teewurst kommt und worin der Unterschied zwischen Salami, Mettwurst und Cervelatwurst liegt. So sorgst du dafür, dass du auf die wichtigen Fragen immer eine Antwort hast und auch mal an der Warteschlange an der Theke mit deinem Wissen punktest!

Übrigens: Unsere Rezepte gibt’s auch in der App – einfach downloaden!