Mettbrötchen: Herzhafter Snack aus dem Rheinland

Der entspannte Snack ist nicht nur im Rheinland Kult! Ein deftiges Mettbrötchen ist ein Stück Heimat und schmeckt vorzüglich. Zum Original-Rezept.

Draufsicht schräg: Auf einem Untergrund aus Holz liegen zwei Hälften Mettbrötchen mit Zwiebeln und Petersilie.
Dürfen nicht alt werden und werden es auch nicht: Mettbrötchen machen satt und glücklich! © Adobe Stock / Maren Winter

Zu Karneval, Fasching, Party oder einfach so auf die Hand: Das Mettbrötchen wird völlig unterschätzt. Ob selbst gemacht oder beim Metzger gekauft – die Kombination aus knusprigen Brötchen oder Röggelchen, einer dicken Schicht guter Butter, rohem gewürztem Hackfleisch und frischen Zwiebelringen ist einer meiner Fingerfood-Favoriten. Klar, denn ich bin im Rheinland aufgewachsen.

Mettbrötchen: Welches Hackfleisch verwendet man?

Diese Frage lässt sich eindeutig beantworten! Für ein leckeres Mettbrötchen verwendet man traditionell fein gekuttertes oder gewolftes Schweinefleisch aus der Schulter oder der Brust mit etwa 35 Prozent Fett. Das heißt je nach Region auch Hackepeter oder einfach nur Schweinemett. Natürlich kannst du auch Tatar, also Schabefleisch, nehmen. Andere lieben Rinderhack oder Kalbshack. Das Originalrezept sieht aber Hackfleisch vom Schwein vor.

Wichtig: Hackfleisch, Mett und Hackepeter sind extrem sensibel. Diese müssen schnellstmöglich verarbeiten werden. Durch die große Oberfläche sind sie ein perfekter Nährboden für gefährliche Keime. Deshalb ein Mettbrötchen entweder selbst machen oder bei “sicheren Quellen” kaufen.

Hackfleisch einfrieren: So geht es richtig

Beim Einfrieren von Hackfleisch gibt es einiges zu beachten um Fehler zu vermeiden.

Und welches Gewürz kommt auf das Mett?

Diese Liste ist überschaubar: Salz, schwarzer Pfeffer auf der Mühle, in Scheiben geschnittene oder gehackte Zwiebeln und Petersilie. Wer kein Fan von rohen Zwiebeln ist, kann die milderen roten Zwiebeln oder Schalotten verwenden. Auch fein gehackter Schnittlauch wurde schon auf einem Mettbrötchen gesichtet.

Angeber-Wissen: Woher kommt die Bezeichnung Hackepeter? „Hack“ bezieht sich auf das Fleisch und „Peter“ auf die Petersilie! Da muss man erst einmal draufkommen.

Und auch diese rheinischen Klassiker werden in meiner Heimat gern gegessen:

Pikant gewürzt und knusprig gebraten – Hackfleisch hat weltweit viele Fans. In der Galerie stellen wir die wichtigsten Fakten über das gewolfte Fleisch vor. Viel Spaß beim Stöbern!

Übrigens: Unsere Rezepte gibt’s auch in der App – einfach downloaden!

Mettbrötchen: Herzhafter Snack aus dem Rheinland

Schwierigkeit: Anfänger Zubereitungszeit 20 min Gesamtzeit 20 Min.
Portionen: 4
Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Die traditionelle rheinische Küche: Ein Mettbrötchen schmeckt am besten mit einem lecker Kölsch!

Zutaten

Zubereitung

  1. Die frische Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter fein hacken. Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden oder klein hacken.

  2. Die Brötchen halbieren und von beiden Seiten mit Butter bestreichen. Das Fleisch auf jede Seite geben und es salzen und pfeffern. Die Zwiebeln auf jede Hälfte legen und mit Petersilie bestreuen.