Im schönen italienischen Piemont wird vor allem richtig guter Reis angebaut. Allein der Anblick der weiten Reisfelder bei der Stadt Vercelli weckt bei Reisenden den Hunger auf lokale Reisgerichte. Und ein äußerst beliebter Eintopf in der Region ist Panissa. Je nachdem, in welcher Stadt du unterwegs bist, steht das Gericht auch als Paniscia oder Panizza auf der Speisekarte.
Panissa – Fast ein Risotto!
Für dieses bodenständige Gericht verwendet man klassisches Risotto-Reis. Das ist praktisch, denn den hat man sowieso immer im Küchenschrank. Und wie ein Risotto wird das Essen in einem Topf zubereitet, doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: Panissa ist ein herzhaft-deftiges Wohlfühlessen! Während ein Risotto ein feines Gericht ist, dass auch als Vorspeise serviert wird.
Für das herzhafte Eintopf-Rezept brauchst du Pancetta, also mageren Bauchspeck, sowie eine milde Schweine-Salami – beides findest du in jedem gut sortierten Supermarkt. Auch eine Dosis Borlotti-Bohnen solltest du dort problemlos bekommen. Die restlichen Zutaten sind klassische Begleiter in der Eintopf-Küche: gelbe Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie, duftende Kräuter und ein guter Schuss Rotwein. Die Zubereitung? Ganz unkompliziert!
Es gibt viele Varianten, etwa der Street-Food-Klassiker „Panissa fritta“, der bei der Jugend gut ankommt. Aber auch die „Panissa Genovese“, eine Art Pfannkuchen, wird gern gegessen. Entdecke auch diese typischen Leckereien aus dem schönen Italien:
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Panissa: Italienisches Reisgericht
Beschreibung
Typisches Gericht aus Ligurien: Der deftige Speck-Eintopf Panissa!
Zutaten
Zubereitung
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Die Rinderbrühe erhitzen. Die Rosmarin-Zweige in einen Teebeutel geben, diesen zuknoten und zur Brühe geben. Deckel auflegen und bei niedriger Hitze köcheln lassen.
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Salami und Pancetta würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und würfeln. Möhre und Selleriestangen waschen und ebenfalls fein würfeln. Die Borlotti-Bohnen in einem Sieb abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen.
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In einer Pfanne die Salami und den Pancetta auslassen. Dann das vorbereitete Gemüse, bis auf die Borlotti-Bohnen, in die Pfanne geben. Bei nicht zu hoher Hitze und 10 Minuten garen, dabei ab und an mal sachte umrühren.
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In einer zweiten Pfanne etwas Butter erhitzen und den Risotto-Reis darin glasig anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen und kurz einköcheln lassen. Anschließend die Dosentomaten und die eingelegten Paprikastreifen unterrühren.
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Nach und nach je eine Kelle heiße Brühe hinzufügen, dabei regelmäßig rühren und die Flüssigkeit einkochen lassen. Diesen Vorgang wiederholen, bis der Reis die gewünschte Konsistenz erreicht – cremig, aber mit leichtem Biss, genau wie bei einem Risotto.
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Die Borlotti-Bohnen unterrühren, kurz erhitzen und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Parmesan servieren. Und natürlich eine Parmesan-Reibe auf den Tisch stellen.