Der Manhattan ist einer der klassischsten Cocktails, die man sich an einem Tresen bestellen kann. Der Drink ist einfach Kult. Aber das hat findige Bartender nicht davon abgehalten, ein wenig mit der Rezeptur des Klassikers zu spielen. Dabei sind unter anderem Kreationen wie der Black Manhattan entstanden. Oder der Rob Roy, den wir dir hier näherbringen möchten.
Für einen klassischen Manhattan nutzt man normalerweise einen Rye Whisky. Für den Rob Roy hingegen verwendet man Scotch Whisky. Dann folgen die altbekannten Zutaten süßer Wermut und Angostura Bitters* und schon ist der Drink fertig. Da der Drink so simpel ist, kann man bereits mit etwas Feintuning vom Zutatenverhältnis den Geschmack beeinflussen. Wer Scotch liebt, kann ein 3:1 Verhältnis zum Wermut ausprobieren. Wer er auf den würzigen Geschmack von Wermut steht, kann das Ganze umdrehen und drei Teile Wermut mit einem Teil Scotch mischen. Hier sollte man sich ausprobieren.
Auch die Wahl des Wermuts und der Bitters kann eine Auswirkung auf den Geschmack haben. Denn welche Gewürze für den Wermut verwendet werden, ist je nach Marke unterschiedlich. Auch Bitters gibt es mittlerweile in einer außerordentlich großen Vielfalt. Von Orangen Bitters, über Apfel Bitters bis hin zu Kakao Bitters, ist wirklich alles dabei. Auch hier ergeben sich viele Möglichkeiten, um den Rob Roy zu verfeinern.
Der Rob Roy soll bereits 1894 im Waldorf-Astoria in New York erfunden worden sein und nach dem schottischen Volkshelden Robert Roy McGregor benannt worden sein. Ob das allerdings so stimmt, ist nicht ganz so eindeutig, wie man es sich wünscht.
Der Old Fashioned ist ebenfalls einer der Klassiker unter den Cocktails. Und genau wie der Manhattan hat auch er eine Vielzahl an Abwandlungen: Probier sie am besten direkt aus:
Der Rob Roy ist ein Scotch-Cocktail in Bestform!
Eis in ein Glas geben und die Zutaten hinzufügen. 3-4 Mal umrühren und den Drink in ein frisches Glas füllen.
Mit den Amarena-Kirschen garnieren und genießen!