Nicht nur zu Ostern: Dieser Spiegeleikuchen ist phänomenal

Heute mal ein Klassiker der 1970er und 80er Jahre: Spiegeleikuchen. Der schmeckt zu Ostern, aber natürlich auch zu anderen Anlässen. Probiere es aus!

Zwei Stücke Blechkuchen mit heller Creme und Aprikosenhälfte, die an Spiegeleier erinnern, auf weißem Teller.
Nicht nur zu Ostern ein süßes Highlight: der Spiegeleikuchen. © AdobeStock/Oksana Schmidt

Es gibt ja so Anlässe, zu denen muss einfach ein Kuchen auf dem Tisch stehen – und gerade an Ostern wird wieder wie wild gebacken. Ideal, wenn das Ganze dann nicht nur schmeckt, sondern auch hübsch anzusehen ist. Und genau da kommt unser Spiegeleikuchen ins Spiel. Der ist nämlich nicht nur ein echter Hingucker – er hat außerdem so richtigen Nostalgie-Charme!

Übrigens: Den Namen erhält der Kuchen nicht etwa, weil er tatsächlich mit Siegeleiern belegt ist. Vielmehr trifft hier ein saftiger Teig auf eine helle Puddingcreme, auf der Aprikosenhälften verteilt werden. So entsteht die typische Spiegelei-Optik, der der Kuchen seinen Namen verdankt.

Woher kommt der Spiegeleikuchen eigentlich?

Wann genau der Spiegeleikuchen erfunden wurde, ist nicht genau bekannt – man schätzt allerdings, dass er in den 1970er und 80er Jahren bekannt wurde. Eben zu jener Zeit, als auch aufregende Kreationen wie der Maulwurfskuchen oder der Kalte Hund ihren großen Auftritt feierten. Oftmals wird der Spiegeleikuchen als Erfindung der DDR-Küche zugeschrieben – so eindeutig lässt sich das allerdings nicht klären. Fakt ist aber, dass der Kuchen sich insbesondere in der DDR einer großen Beliebtheit erfreute.

Und wo wir schon bei Rezepten wären, die im Osten des ehemalig geteilten Deutschlands wären – wir haben da noch weitere Ideen für dich. Schau mal:

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Nicht nur zu Ostern: Dieser Spiegeleikuchen ist phänomenal

Schwierigkeit: Mittelschwer Zubereitungszeit 105 min Gesamtzeit 1 hr 45 Min.
Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Wir präsentieren dir den Spiegeleikuchen in einer klassischen Ausführung. Du kannst aber zum Beispiel auch Pfirsich-Hälften statt Aprikose verwenden. 

1 Blech

Für den Teig:

Für die Füllung:

Zubereitung

  1. Im ersten Schritt den Ofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen. Weiche Butter in Stücken in eine Schüssel geben. Zucker und eine Prise Salz hinzufügen und die Zutaten mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig schlagen. Nach und nach Eier dazugeben und unterrühren.

  2. Mehl mit Backpulver mischen und zur Butter-Ei-Masse sieben. Zutaten verarbeiten, bis ein glatter Teig entstanden ist.

  3. Ein Backblech einfetten und den Teig darauf verteilen. Dabei darauf achten, dass die Oberfläche schön glatt ist. Kuchen im vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen lassen – anschließend herausnehmen und auskühlen lassen.

  4. Für die Creme ca. 6 EL von den 800 ml Milch mit Puddingpulver, Zucker und Vanillezucker verrühren. Übrige Milch in einem Topf erhitzen, dann Puddingpulver einrühren. Hitze auf kleine Flamme reduzieren und Creme unter stetigem Rühren stocken lassen. Creme etwas auskühlen lassen.

  5. Im nächsten Schritt Schmand einrühren und die entstandene Creme auf den Teig streichen. Kuchen eine halbe Stunde kaltstellen. 

  6. Zwischenzeitlich die Aprikosen aus der Dose abgießen. Obst mit der Wölbung nach oben in gleichmäßigem Abstand auf der Kuchen-Creme verteilen, sodass die typische Spiegelei-Optik entsteht. 

  7. Tortenguss nach Anleitung auf der Verpackung mit Zucker und ca. einem halben Liter Wasser in einem Topf vermischen und aufkochen lassen. Anschließend etwas abkühlen lassen und als oberste Schicht auf dem Kuchen verteilen. Kuchen bis zum Verzehr kaltstellen. 

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